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30.04.2007 Katarapass - Meteora-Klöster - Grüne Wildnis

Gegen 6 Uhr scheint die Sonne vom blauen Himmel durch die Frontscheibe mir direkt ins Gesicht - also bin ich wach. Die Sonnenstrahlen unterstützen die Heizung und bald frühstücken wir im mollig warmen Campingbus mit Blick in die hochalpine Landschaft. Wer hätte sich so das erste Frühstück in Griechenland vorgestellt?

Etwa einen Kilometer nach dem Start überqueren wir den Katarapass und rollen abwärts Richtung Kalambaka den Meteoraklöstern entgegen. Gelegentlich sehen wir an den bewaldeten Hängen kleine Dörfer.

Immer wieder stehen kleine Kapellen am Straßenrand - hier ein Blick durch die verschlossene Glastür ins Innere.

Bevor wir uns den Meteora-Klöstern zuwenden, ziehen die Felskletterer unsere Blicke auf sich. Wieviele Menschen sehen Sie an der Felswand und auf dem Gipfel? Wenn Sie garkeine sehen, sollten Sie sich schnell eine (bessere) Brille besorgen. Als Sofortmaßnahme können Sie das Foto speichern und mit einem Bildprogramm vergrößern!

Hier nochmal die gleiche Quizfrage ...

... und als Hilfe ein Bildausschnitt.

Ob man mit dieser Klettertechnik auch die Baumaterialien nach oben geschafft hat? Hubschrauber gab es zur Zeit des Klosterbaus ja noch nicht.

Aha, alles nur Show! Zumindest die am höchsten gelegenen Klöster kann man bequem von hinter erreichen. Wo heute sich heute Busse und Wohnmobile drängen, kam man früher bequem mit dem Esel hin.

Eine schöne Wohnlage mit Weitsicht haben sich die Mönche und Nonnen ausgesucht.

Kurz nach Vlahava entdecken wir abseits der Straße einen Schotterweg, der hier durch einen kleinen Fluss führt und vorher ...

... an einer schönen Stellplatzwiese vorbeiführt. Wir fahren jedoch nach der Mittagspause weiter nach Grevena und nehmen von dort "die Abkürzung" (siehe Textteil des Reiseberichtes) durch die grüne fast unbewohnte Wildnis Griechenlands.

Wir folgen dem Hinweis an der Straße zu einem Picknickplatz mit Toilette und bleiben einige hundert Meter oberhalb des Platzes wegen der besseren Aussicht am Rand des Schotterweges stehen, um hier in dieser menschenleeren Gegend die nächste Nacht zu verbringen.

Menschenleere Gegend - nicht ganz! Kurz nach unserer Ankunft hält ein Seat und der Fahrer fragt uns in fließendem Deutsch, woher wir diesen schönen Platz kennen. Er erklärt uns, dass am nächsten Tag am tiefer gelegenen Grillplatz ein großes Maifest mit Livemusik stattfindet, zu dem alle Leute aus den Dörfern der Umgebung kommen. Er selbst hat mit seiner Tochter eine etwas weitere Anreise auf sich genommen - aus WISSEN in der Nähe von SIEGEN ist DIMIS vom Restaurant DELPHI für eine Woche auf Heimaturlaub gekommen, um mit Verwandten und Freunden zu feiern.

Von unserem Stellplatz in der Wildnis (40/07/11 N; 21/17/34 O) sehen wir im Westen die schneebedeckten Gipfel des Pindosgebirges, die wir uns am nächsten Tag beim Besuch der Vikos-Schlucht von der an deren Seite anschauen wollen. Da dieser Platz nur auf 958 m Höhe liegt, wird die Nacht nicht ganz so kalt wie die vorherige.

Falls Sie über eine Suchmaschine oder einen externen Link direkt auf diese Seite gekommen sind: Hier gibt es den vollständigen Reisebericht Griechenland 2007.

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